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Projekte & Kampagnen

Mobilitätskampagne

Die KGIV setzt sich aktiv für die Interessen der Baselbieter KMU-Wirtschaft, für deren Gewerbe und Industrie ein. Mit unseren Informations- und Dach-Kampagnen bringen wir wichtige Themen der Baselbieter KMU ins Bewusstsein der Bevölkerung und liefern relevante Fakten. Beispielsweise zur aktuellen Verkehrspolitik, die für die ganze Region in diversen Bereichen eine enorme Herausforderung darstellt.

Forderungen der KGIV

Die KGIV stellt gegenüber den Behörden fünf zentrale Forderungen und fasst diese in einem Forderungskatalog zusammen:

  • Baustelleninformationen rechtzeitig kommunizieren

  • Verkehrsfluss wahren

  • Echtzeit-Verkehrsinformationen ausbauen

  • Parkplätze sicherstellen

  • Verkehrs-Neubauprojekte zügig vorantreiben

Worum geht es bei der Kampagne?

Die KGIV will mit ihrer Mobilitätskampagne der breiten Baselbieter Bevölkerung die Betroffenheit und die täglichen Herausforderungen der KMU näherbringen und gleichzeitig deren Bewusstsein schärfen.

Aufgrund der verfehlten Verkehrspolitik ergeben sich für die Wirtschaftsregion Nordwestschweiz folgende Herausforderung im Zusammenhang mit der Mobilität:

Wirtschaftliche Einbussen

  • Erhöhte Unproduktivität

  • Kundschaft sieht sich nach anderen, besser erreichbaren KMU um

Eingeschränkte Erreichbarkeit als wesentlicher Standortnachteil

  • Lange Stau-Zeiten

  • Wegfall von bisherigen Anfahrtswegen

  • Verkehrsberuhigung bei gewissen Zufahrtsstrassen, z.B. durch vermehrte Einführung von Tempo-30-Zonen

  • Einführung/Anpassung von Zeitfenstern für Zulieferer

  • Parkplatzverfügbarkeit (stetige Reduktion von Parkplätzen)

Auslöser der Mobilitätskampagne

Die chronische Überlastung der Verkehrsachsen im Kanton Basel-Landschaft hat gravierende Folgen für die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft. Weil die Autobahnen – allen voran die stark frequentierte A2 – den täglichen Verkehr nicht mehr bewältigen können, stehen Mitarbeitende lokaler KMU, des Gewerbes und der Industrie regelmässig stundenlang im Stau. Dieser Zeitverlust kostet die Unternehmen Millionen von Franken und verunmöglicht verlässliche Terminplanungen. Gleichzeitig weicht der Verkehr vermehrt auf Quartier- und Hauptstrassen aus, was Gemeinden wie Birsfelden massiv belastet, obwohl deren Infrastruktur keineswegs für den überregionalen Durchgangsverkehr ausgelegt ist.

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Diese Verkehrslage beeinträchtigt die Erreichbarkeit zwischen Unternehmen und ihrer Kundschaft massgeblich und schwächt damit einen zentralen Standortqualitätsfaktor. In der Praxis führt dies bereits dazu, dass KMU Aufträge ausserhalb des Kantons bevorzugen, statt innerhalb des Baselbiets zu kooperieren – etwa zwischen Unter- und Oberbaselbiet. Langfristig droht die Abwanderung ganzer Betriebe in verkehrstechnisch besser erschlossene Nachbarkantone, was die regionale Wertschöpfung, bestehende Firmennetzwerke und lokale Arbeitsplätze gefährdet.

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Erschwert wird die Situation durch den fortschreitenden Parkplatzmangel. Die Reduktion von Pflicht-Parkplätzen, baustellenbedingte Ausfälle blauer Zonen sowie Anpassungen in Quartierplänen führen dazu, dass insbesondere Gewerbeparkplätze stetig schwinden. Gewerbetreibende, Industrie und Hauseigentümer befürchten deshalb, dass restriktive Parkierungsreglemente die Attraktivität Basellands als Einkaufs- und Wirtschaftsstandort weiter untergraben. In Kombination führen Dauerstaus und Parkplatzknappheit zu einer nachhaltigen Schwächung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit.

Forderungskatalog Mobilität
Mobilität betrifft uns alle. Mit der Mobilitätskampagne macht die KGIV gemeinsam mit den lokalen Gewerbe- und Industrievereinen auf ein rücksichtsvolles und funktionierendes Miteinander im täglichen Verkehr aufmerksam.
Video-Galerie
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